Hier könnt ihr eure eigenen Erfahrungen/Schicksale, Meinungen, Gefühle, Ansichten oder auch nur Grüsse hinterlassen. Wir freuen uns über jede Nachricht.

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  • #1076

    Rabea (Montag, 23 November 2009 11:00)

    liebe sterneneltern,

    meine freundin hat mich auf eure seite aufmerksam gemacht, obwohl ich keine sternenmama bin, zumindest nicht wissend war ich neugierig zu wissen um was es geht.

    ich kann euren schmerz nicht nachempfinden,
    ich kann ihn mir aber vorstellen,
    ja das kann ich wirklich.

    ich möchte euch gern trösten, und sagen
    alles wird wieder gut - aber das kann ich nicht.
    ich möchte euch gerne hoffnung machen, und
    sagen - die zeit heilt alle wunden - aber das
    kann ich nicht
    ich möchte euch gerne mut machen, und sagen - ihr werdet weitere kinder haben - aber das kann ich nicht
    ich möchte es gerne ungeschehen machen - aber
    das kann ich nicht

    ich kann nur sagen, ich bin in gedanken bei euch, fühlt euch alle lieb umarmt

    und glaubt mir, es ist für nicht-sterneneltern auch nicht leicht, mit diesem thema umzugehen. ich weiß nie genau, wie ich mich verhalten soll. sprech ich das thema an, reiß ich vielleicht alte wunden wieder auf; tu ich es nicht, denkt man, es sei vergessen.

    aber ich vergesse es nicht, ich bin still,
    aber ich bin da....

    so, das wollte ich euch mal schreiben, es gibt
    immer menschen, die an euch denken und mit
    euch fühlen

    lg Rabea

  • #1075

    Andrea (Montag, 23 November 2009 10:46)

    hallo barbara und mario
    es ist das schlimmste was einer mutter und vater passieren kann, das eigene kind nicht auf dem weg in dieses leben begleiten zu können.
    mein kind verlor ich mit 10 monaten. das ist jetzt 9 jahre her, aber ich denke jeden tag daran. manchmal fließen tränen und manchmal freu ich mich dass ich sie überhaupt kennenlernen durfte.
    diese freude durftet ihr leider nicht erleben.
    ich hab immer sehr viel darüber geredet, auch meiner tochter briefe geschrieben und mir allen
    kummer von der seele geschrieben. es hat mir
    geholfen eines tages dieses schicksal anzunehmen.
    was positives darin zu sehen,erscheint sicher
    absurd. wie kann der tod eines kinde was
    positives bringen.
    für mich muß ich sagen hat es auch was
    positives gebracht, so grausam das auch
    klingt. ich habe ein jahr danach eine gesunde
    tochter zur welt gebracht, sie hätte ich
    sonst ja nie kennengelernt. vieles seh ich
    heute gelassener und habe noch mehr ehfurcht
    vorm leben anderer . ob es mensch oder tier
    ist.

    fühlt euch umarmt
    lg andrea

  • #1074

    diana (Sonntag, 22 November 2009 13:12)

    hallo,
    bei mir ist es jetzt 2 jahre her seit meine
    vanessa tot zur welt kam. diese leere ist bis heute noch in mir.
    ich denke immer was würde sie jetzt machen, wie wäre ihr leben verlaufen wenn sie überlebt hätte. es ist an einigen tagen so schlimm das niemand mich anreden darf ohne das ich in tränen ausbreche dann gehe ich auf den friedhof und stehe am grab meiner großeltern, wo ein gedenstein für vanesse liegt und frage mich immer nur warum und wo ist mein kind...
    aber niemand kann mir eine antwort geben.
    vanessa wurde nicht beerdigt. ich weiß noch nicht mal wo sie hingekommen ist. seit einem jahr ist ein anwalt dran dies zu klären. hebamme sagt sie kam in die patologie gekommen, eine andere sagt sie wäre in dem kühlkeller gekommen, was dann mit ihr passiert ist weiß keiner.
    ich hatte sie doch 6,5 monate in mir sie war 28cm und hatte 485g ich habe auch bilder von ihr
    sie war so süss als ich sie im arm hatte
    wartete ich immer darauf das sie endlich wach
    wird und dies nur ein alptraum war aber es
    ist nicht so. ich lebte die ersten monate nur
    mit beruhigungstabletten danach habe ich
    hilfe gesucht. von der kath. kirche (unserem pfarrer) habe ich keine bekommen, der ist noch nicht mal zu uns gekommen, geschweige denn von sonstigen institutionen. es gibt für alles und jedes eine anlaufstelle bei uns, aber für eltern die ihre kinder verloren haben gibt es nichts.
    hilfe bekam ich nur von meiner eigenen familie und einem therapeuten.
    ganz liebe grüsse diana

  • #1073

    Natascha (Sonntag, 22 November 2009 12:40)

    Liebe Sternenkindereltern!

    Ich hatte in der schweren Zeit keine
    Unterstützung von meiner Familie!Es ist hart
    und tut weh!Sehr weh!!!

    Ich fühle ganz stark mit Euch!!!

  • #1072

    Karin (Sonntag, 22 November 2009 08:37)

    Liebe Barbara, lieber Mario,
    Euer Schicksal ist unendlich traurig. Beim Lesen musste ich weinen.
    Geborene Kinder sind real existierende Menschen auf unserer Welt und müssen personenstandsrechtlich erfasst werden. Es ist ein unerträglicher Zustand, dass Kinder unter 500 g Geburtsgewicht als nicht existent gelten!
    Sehr tragisch finde ich diesbezüglich auch, dass, im rechtlichen Sinne, Eltern von Sternenkindern der Elternstatus aberkannt wird.
    Eltern sind schon deshalb Eltern, weil sie als Erzeihungsberechtigte von den Ärzten gehört und in die Therapie einbezogen werden (müssen).
    Eine Bekannte von mir wird immer belächelt, wenn sie sagt, sie sei Mutter (eines Sternenkindes). Allein die emotionale Verbindung zum Sternenkind rechtfertigt den Status Vater und Mutter – und zwar lebenslang!
    Auch ich könnte heute Mutter eines Sternenkindes sein, wenn meine Tochter nicht gekämpft hätte. Sie kam mit einem Gewicht von 1230 g auf die Welt, vor dreißig Jahren.
    Ein Arzt sagte mir unmittelbar vor der Geburt, dass sie nicht überleben könne, ich solle mich darauf einstellen. Damals galt ein Kind mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g als nicht überlebensfähig.
    Eine Geburtsurkunde wurde uns erst ausgestellt, als sicher war, dass sie doch überlebt. Sie wurde nur kurzzeitig beatmet, sonst gab es keine Probleme. Das war ihr Glück, denn die Ärzte hätten, im Gegensatz zu heute, nur bedingt eingegriffen. Noch heute ist sie eine Kämpferin und steht gesund auf zwei Beinen im Leben.
    Ich will mir nicht vorstellen, wie mein Leben als Mutter eines Sternenkindes verlaufen wäre.
    Da ich aber so nah dran war, kann ich Sie sehr gut verstehen. Kämpfen Sie weiter, für die Sternenkinder und deren Mütter und Väter. Es darf nicht sein, dass mit unendlicher Liebe empfangene Kinder niemals lebten, nur weil unsere Bürokratie dies so bestimmt!

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut, um Ihr Ziel zu erreichen.
    Lassen Sie nicht zu, dass Ihnen die Liebe zu Ihrem Kind aberkannt wird, gerade so als hätte es diese nie gegeben – denn nichts anderes unterstellt die bisherige Praxis.

    Herzlichste Grüße
    Karin

  • #1071

    Claudia (Freitag, 20 November 2009 13:46)

    Ich möchte euch mein mitgefühl mitteilen, ich kann euer schweres schicksal verstehn wir selber haben zei sternen kinder unsere kim *02.07.08* sie ist in der 38 woche still geboren.
    Dann sind wir schwanger geworden auch mit zwillingen doch Rome´ *26.08.09 * hatte leider einen herzfehler und sie hat uns nach 4 wochen und 4 scheren op´s verlassen und damit ist eine grosse lücke in unserem leben Ronja gehts sehr gut aber die zwei fehlen uns sehr .ich habe gelernt viel zu reden um den scherz zu überwinden und ich möchte euch mut machen den kampf nie aufzugeben.alles hat seinen grund auch euere drei sternchen!!!
    lg
    claudia

  • #1070

    Anne (Freitag, 20 November 2009 11:57)

    Aus euren Worten spricht so viel Liebe und auch Traurigkeit. Das ist alles wunderschön geschrieben aber tut doch beim Lesen so weh... Ich hatte auch eine Fehlgeburt es war verdammt schlimm und vergessen kann ich unseren Engel nicht, weil er einzigartig war. Ach ich bin gerad so traurig, das tut mir so leid für euch, kann gar nicht aufhören zu weinen.

    Wenn man eure Geschichte liest überkommt es einen einfach...

    Ich wünsche euch und eurer Familie viel Kraft für die nächste Zeit und ich drück euch ganz,ganz fest.

  • #1069

    Monika Igstadt (Freitag, 20 November 2009 11:34)

    Hallo Barbara und Mario,

    ich möchte gar nicht sagen wie schrecklich
    das ist, denn das wißt Ihr selber und helfen
    tut es Euch auch nicht!

    Ich kann Euren Schmerz fühlen.... Kraftlos
    und hilflos habe ich mich nach der stillen
    Geburt meines Sohnes Paul auch gefühlt und
    an manchen Tagen fühl ich mich auch noch so.
    Ich habe versucht, die Bilder zu verdrängen,
    aber damit verdränge ich auch die Bilder von
    Paul und das will ich nicht , denn das ist
    alles, was ich noch von ihm habe... Kurze
    Augenblicke!

    Ich wünsche Euch viel Kraft um den Weg ins
    Leben wieder zu finden... wenn nicht Ihr, wer DANN?!

  • #1068

    christin (Donnerstag, 19 November 2009 15:41)

    da fehlem einem echt die worte und wenn
    welche kommen, bleiben diese im hals stecken.
    eine so traurige und tragische geschichte
    die auch mich sehr bewegt.
    musste auch einige tränchen verdrücken.
    ganz viele herzliche drücker für die starken eltern und mein beileid.

  • #1067

    Ralja (Mittwoch, 18 November 2009 17:11)

    Ich wünsche jedem der dieses Schicksal erleiden musste alle Kraft der Welt.
    Man denkt an euch und eure Sternenkinder!

  • #1066

    Oma Elfriede (Mittwoch, 18 November 2009 08:14)

    Danke für Euren so großen Einsatz den ihr für Sternenkinder aufbringt.
    Ich bin doch nur die Oma und leide so sehr , mein Herz könnte vor Schmerz fast platzen , Ich Leide und kann nichts tun .

  • #1065

    Anja (Dienstag, 17 November 2009 12:52)

    Hallo
    Ich habe heute die Geschichte gelesen und es hat mich doch alles wieder so traurig gemacht. Besonders das Tattoo. Ich habe auch eins am Unterarm, aber auf arabisch. nun aber meine Geschichte. Seit 5 Jahren möchten wir Kinder. Mai 2007, ich bin schwanger. Erste Ultraschall: Herzschlag. der zweite: nichts mehr in der Fruchtblase. Unser Sternchen ist in den Himmel in der 9.SSW gegangen. Ich war sehr traurig, wollte aber nicht aufgeben. wir haben uns für eine künstliche Befruchtung entschieden. Im Jan 2009 sollte es los gehen. Im Februar der Test: schwange rmit Zwillingen. Ich hatte von anfang an immer etwas Mühe, Schemrzen udn harter Bauch. Die Ärzte sagten, die wachsen nur. Dann am Pfingstsonntag (ende 5 Monat) platze die Fruchtblase. Bin mit den Rettungswagen ins spital. Muttermund war zu weit offen. Sofia wurde mit 200gr und 22 cm um 14.17 Uhr geboren. Ich dochte wenigstens das andere Kind könne man retten. Man sagte mir, das mache man nicht, da das Kind eh sterben würde bzw. eine Infektionsgefahr besteht. Valentino wurde um 16.27 Uhr mit 23 cm und 200gr geboren. Als ich diese Geschichte las, war ich erst geschockt, warum man es bei mir nicht auch probiert hat, den Jungen zu retten. Aber ich möchte nicht darüber nachdenken, denn es ist so wie es ist, schlimm genug. Wir haben unsere Kinder beerdigt, sie haben einen schönen Ort und ein Kreuz mit ihren Namen und gehören so fest zur Familie. ch liebe und vermisse sie. Ich wohne in der Schweiz und leider müssen wir die künstliche Befruchtung selber zahlen (komplett, auch Medikamente). Es macht mich traurig und wütend, denn das Geld haben wir nicht. Nur die Zeit rennt davon und ich werde nicht jünger, doch möchte ich nicht aufgeben. Ich wünsche ihnen viel Kraft und Mut und besonderen Dank, dass es solche Orte gibt, wo man sich austauschen kann und das Gefühl hat, nicht alleine zu sein. danke anja

  • #1064

    Silke Jakob (Dienstag, 17 November 2009 05:14)

    Meine Anteilnahme für euch.....ich kenne das Gefühl,habe auch 2 Söhne verloren,und komme heute noch nicht klar damit,denn die angst steckt immer in einen.....Zumal ich noch ein Sohn habe der es auch bekommen kann bis 25 jahre,ich habe ein geneeffekt-------gebe euch die Kraft das ich alles schafft.....

  • #1063

    Jennifer (Montag, 16 November 2009 12:17)

    Hallo liebe Familie Martin,
    ich möchte euch unsere Anteilnahme aussprechen.

    Wir haben auch die Erfahrung machen müssen, ein Kind hergeben zu müssen und noch immer komme ich damit nicht zurecht...

    Schließlich war auch unser Sohn ein absolutes Wunschkind. Er fehlt mir so sehr...

    Schließlich haben wir alle die Kinder in uns getragen, der Körper hat sich voll auf´s Mutter-sein eingestellt. Alles in mir hat nach ihm geschrien...

    Mein Kind ist am 02. April diesen Jahres in der 30.SSW auf die Welt gekommen. Sein linker Lungeflügel war "verstopft" (er hatte ein Lungensequester). Was dazu führte, dass die linke Seite Flüssigkeit ansammelte und immer größer wurde, sodass Herz und Speise- sowie Luftröre nach rechts gedrängt wurden.Anfangs hat man mir gesagt, unser Sohn könne auch mit nur einem Lungenflügel leben. Aber da die linke Seite immer größer wurde, verdrängte sie die rechte komplett, sodass diese verkümmerte und absolut nicht mehr funktionstüchtig war. Am 02. April setzten dann spontan die Wehen ein. Ich hatte acht Liter Fruchtwasser (+-2 Liter sind ja normal, in dieser SSW). Meine gesamten Organe (Lunge, Nieren, Leber usw) waren schon stark gequetscht. Und der Kleine war in meinem Bauch auch einem extremen Druck ausgesetzt war, natürlich durch das viele Wasser. Also entschied er sich, an diesem Tag auf die Welt zu kommen. Ich brachte ihn um 21:49 Uhr auf die Welt. Er riss seinen Mund ganz weit auf, wollte atmen, aber es folgte kein Schrei....... Um 22:25 starb er dann...Ich kann das Bild nicht vergessen, denn er wollte Luft holen, er hat sich so angestrengt...

    Er heißt Jeryco-Din und wog immerhin schon 1830gr und war 43 cm groß. Er war so wunderschön und sah komplett aus wie mein Mann.......
    Mein Vater und meine Mutter waren bei der Geburt dabei, denn wir erahnten alle, das dies ein schreckliches Ende nehmen würde. Auch die beiden, leiden noch darunter. Meine Mutter wollte den kleinen erst nicht sehen, denn sie hatte Angst, dass sie das Bild dann nicht mehr los werden würde. Doch dann kam sie dazu und schaute mir über die Schulter auf meinen Arm in das kleine hübsche Gesicht unseres Sohnes. Sie hat gestaunt, wie perfekt er war, zehn Wochen vor dem eigentlichen Entbindungstermin.
    Dann kam nochmal unsere Hebamme rein und ich habe immer wieder gesagt, sie soll mir versprechen, dass er ein Engel wird. Und sie streichelte ihn und weinte auf sein Gesicht und hat gesagt, "er wird ein Engel!!! Er wird ein Engel!!! So ein hübscher kleiner Junge, wird ein Engel!"

    Ich habe nach der Geburt immer überlegt, welches Kind mich mehr braucht. Unsere 2-jährige Tochter hier auf der Erde oder unser Sohn, der da oben ganz alleine ist... Ich bin zwei Stunden nach der Geburt und nachdem wir uns ganz ganz lange von unserem Wunschkind verabschiedet hatten, nach Hause gagangen. Denn ich wußte, wenn ich am nächsten Morgen im Krankehaus auch nur eine Schwanger oder ein Baby sehen bzw dessen Geschrei hören würde, würde ich vom nächsten Dach springen... Ich ging ins Bett und stand tagelang nicht auf, hatte keine Kraft mehr und versank in tiefster Trauer... Mir wurde mein Herz gebrochen. Dieses Kind fehlt mir so sehr...

    Nach zwei Wochen wurde er dann beerdigt...
    Es hat mir schon ein wenig geholfen, weil man sich verabschieden konnte aber dennoch denke ich jeden Tag an unseren Sohn. Sein Bild steht immer noch neben meinem Bett. Es gibt Tage, da kann ich nicht einschlafen ohne ihn anzusehen...

    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute für die Zukunft! Gemeinsam ist man stark!!!

    Herzliche Grüße
    Jennifer

  • #1062

    Doris (Montag, 16 November 2009 10:48)

    Schlimm genug, dass man überhaupt eine solche Aktion braucht, eigentlich sollte es selbstverständlich sein , denn wenn es um die Zerstörung von Menschenleben mittels Abtreibung geht gilt z.Bsp. für die Kirche schon der Zeitpunkt der Befruchtung als Beginn menschlichen Lebens. Allen Eltern, die Kinder verloren haben (egal zu welchem Zeitpunkt) wünsche ich viel Kraft.( und Geduld mit unsensiblen Zeitgenossen - es ist unglaublich, was man da alles zu hören bekommt)

  • #1061

    Caroline (Montag, 16 November 2009 05:11)

    Liebe Barbara und Mario,

    ich bin durch wkw auf euer Schicksal aufmerksam geworden.
    Zu gut kann ich eure Ängste und Trauer, auch die der Patentante nach empfinden.
    Am 15.05.1989 mußte die Geburt der Drillinge bei meiner Schwester eingeleitet werden(da ein Kind im Mutterleib gestorben war, das Fruchtwasser wurde weiter produziert aber nicht verbraucht), somit wäre meine Schwester fast gestorben. Die Kinder( es waren alles Prinzessinen) sind während der der Geburt erstickt. Ich sollte Godi werden!
    Am 27.10.1999 brachte meine Schwester einen bildhübschen Jungen zur Welt, bis ich mich diesem kleinen Mann als Godi vorstellen konnte, hat auch er die Augen für immer geschlossen!

    Ich war in diesem Fall "nur" die trauernde Godi, aber da ich zu meiner Schwester ein sehr herzliches Verhältnis habe, hat mich dieses Schicksal sehr bedrückt und auch als Mensch verändert.

    Zum Schluss möchte ich Euch beiden aber auch noch erzählen, das meine Schwester die Hoffnung auf "lebendige" Kinder nie aufgegeben hat, was sehr viel Kraft braucht. Sie hat heute 2 gesunde und sehr liebe Jungen.

    Ich drücke Euch beiden, auch wenn ich euch nicht persönlich kenne, ganz feste die Daumen, dass auch Ihr dieses Glück haben werdet.

    Ganz liebe Grüßle
    Caroline

  • #1060

    Anam (Montag, 16 November 2009 05:07)

    Hallo Barbara und Mario,

    ich bin 19 Jahre alt und habe keinerlei Erfahrungen mit solchen Themen.
    Doch durch einer Freundin habe ich den Weg zu eurem Schicksal gefunden und bin tief bewegt. Ich weiß durch Erzählungen, dass sie mich fast verloren hatten. Für einen Moment hatten sie es, doch mein Herz schlug wieder. Ich kenne dieses Muttergefühl nicht. Doch ich weine und kriege Gänsehaut, wenn ich von eurem Schicksal höre. Ihr seid sehr tapfer und ich wünsche euch alles Glück dieser Welt und dass ihr niemals die Hoffnung aufgibt. Die Hoffnung stirbt nunmal zuletzt. Passt auf euch auf und ich hoffe dieses absurde Gesetz wird abgeschafft.
    Damals wollten sie kurzwirksames Insulin (ich bin Typ-1 Diabetikerin) abschaffen, weil es zu teuer wäre. Das zum Thema, die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Gruß,
    Anam

  • #1059

    Marie (Sonntag, 15 November 2009 10:53)

    Liebe Eltern von Joseph-Lennard, Tamino-Federico und Penelope-Wolke.
    Egal was ich schreibe...es macht es
    für Euch nicht besser oder erträglicher...alles was ich tun kann:
    ich wünsche Euch Hoffnung, Kraft und Zuversicht-
    hört nicht auf an Euch zu glauben...
    Alles Liebe für Euch

  • #1058

    Ulrike Martin-Franco (Samstag, 14 November 2009 12:11)

    Liebes Ehepaar Martin,
    ich bewundere Ihren Einsatz und wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg für Ihre Petition.
    Mitfühlende Grüße
    Ulrike Martin-Franco

  • #1057

    Anja (Samstag, 14 November 2009 03:46)

    Hallo,

    ich weiß leider nicht so genau wie ich anfangen soll. Aber Eure Geschichte hat mich tief bewegt.
    Wenn ich sehe mit wieviel Liebe Ihr mit Euren Sternenkindern umgeht.Wo doch soviel Trauer in Euch ist . Merkt man an der ganzen Art daß trotzdem die Liebe überwiegt und Ihr Euch nicht verloren habt. Und das ist verdammt schwer. Auch ich habe meinen Sohn Cedrik in der 21. Woche verloren. Er war 31 cm. und 620 gr. schwer. Somit habe ich das Glück gehabt das er als Mensch gezählt wurde und beerdigt werden durfte + Eintrag im Stammbuch. Aber vielen wird dies leider abgesprochen. Ich finde Euren Kampf für dieses Recht sehr wichtig. Und wünsche Euch viel Kraft diesen auch weiterzuführen.Auch wenn ein Kind kleiner und leichter ist ist es ein Mensch. Für die Eltern sowieso. Also kämpft bitte weiter. Ich wünsche Euch viel Kraft und alles Glück.

    Liebe Grüße
    Anja

  • #1056

    Anette Wirth (Freitag, 13 November 2009 15:57)

    Hallo Barbara, hallo Mario,

    ich kann mich noch gut an eure Anzeige vom letzten Jahr von Joseph erinnern. Nachdem wir am Mittwoch euren Bericht in der Zeitung gelesen haben, kamen wieder die Erinnerungen hoch.
    Wir haben auch ein Sternenkind, dass Joseph heißt. Joseph ist auch noch ein Christkind, er wurde am 25.12.2002 geboren und wäre jetzt schon fast 7 Jahre und bestimmt schon ein Schulkind.
    Ich lag vom 19. Dezember 2002 an im Weilburger Krankenhaus am Tropf, mit ständigen Ampullen von Antibiotika. Mein Entzündungswert war sehr hoch, dies rührte mit Sicherheit von der schrecklichen Fruchtwasseruntersuchung, die wir warum auch immer machen ließen.
    Nach tagelangem Bangen und Hoffen, mir ging es körperlich total schlecht, setzten dann am Abend des 1. Weihnachtstag die Wehen ein. Joseph wurde noch im Stationszimmer im Weilburger Krankenhaus in der 20. Woche mit einem Gewicht von 180 Gramm geboren. Mein Mann wurde gerufen, bis er da war, war Joseph schon tot geboren. Auf der einen Seite bin ich heute froh, dass Dr. Puhalla mich ermutigte, Joseph anzusehen und zu berühren, auf der anderen Seite trauere ich, dass ich ihn nicht länger bei mir hatte und richtig Abschied nehmen kann. Mein Mann hat anschließend alleine, als ich im OP war, von Joseph Abschied genommen. Was dann mit ihm geschah, ist für uns heute noch unvorstellbar. Wo ist er hingekommen? Warum hat uns keiner gesagt, dass wir ihn begraben lassen konnten oder nochmals länger Abschied nehmen, oder irgendein Erinnerungsstück ?
    Umso schlimmer ist alles, weil Joseph durch eine künstliche Befruchtung gezeugt wurde und nach der Geburt von Joseph zwei weitere künstliche Befruchtungen nicht zum Erfolg führten.
    Umso glücklicher sind wir über unsere super, tolle Tochter Alina, heute 16 Jahre alt. Sie hat sich immer Geschwister gewünscht und hat auch sehr über den Tod Joseph gelitten. Wir alle waren anschließend in Behandlung bei einer Homöopathin bzw. Heilpraktikern spez. auf Frauenheilkunde und unerfüllter Kinderwunsch. Auch wir haben einen Stein, den wir jetzt nochmals erneuern zum Gedenken an Joseph auf dem Grab meines Vaters, der Josef hieß und ein Jahr vorher starb.
    Wir sind von Schupbach, ganz in der Nähe von euch. Bestimmt werde ich/wir euch in der nächsten Zeit mal besuchen wenn es euch recht ist.

    Eurer Bericht hat uns total berührt, wir können so mit euch mitfühlen. Und ihr seit so stark, es ist unglaublich, dass ihr diese schlimme Zeit dreimal mitmachen musstet. Aber auch wir haben festgestellt, dass Joseph einiges schlechtes aus unserem Leben mitgenommen hat. Seitdem halten wir richtig dicke zusammen. Er ist auch - wie Josepf-Lennard, Tamino-Federico und Penelope-Wolke - ein Held und ein wunderbares Kind, der immer in unseren Herzen bleibt. Aber glaubt uns, seit dem ist kein Weihnachten mehr so wie es mal war.

    Anette und Andre Wirth

  • #1055

    Selina&Tobias (Freitag, 13 November 2009 11:17)

    Unser Geliebter Engel Elias kam am 11.11.2009 still und leise auf die Welt.

    Mami und Papi Lieben dich Fürimmer...
    Du lebst in unseren Herzen weiter...

    Wir werden dich niemals Vergessen.
    Wir Vermisssen dich!

    Wir lieben dich süßer Engel.

    Ruhe in Frieden

    Kuss deine Mami Selina und dein Papi Tobias

  • #1054

    Ulrike (Freitag, 13 November 2009 07:22)

    Guten Tag liebe Familie Martin

    Zuerst einmal, danke, für die Kraft für unsere Sternenkinder zu kämpfen. Ich hatte auch ein Sternenkind gehen lassen müssen, nachdem ich mit viel Kampf meinen Sohn geboren hatte, war ein Jahr später meine nächste Schwangerschaft nicht gut verlaufen. Ich habe aber noch 3 weitere Kinder bekommen, aber alle mit Risiko. Muttermundschwäche und immer vorzeitige Wehen. Ich wurde auch jedesmal (im Volksmund wird dies so gesagt) zugenäht!!!
    Eine Muttermundnaht wurde gelegt.
    Ich war froh darüber, auch wenn ich viel liegen mußte, viel Ruhe brauchte und auch Medikamente nehmen mußte. Alle 4 Kinder waren gesund und munter. Leider mußte ich Torsten, der Älteste dessen Schwangerschaft auch die Schwerste und (Schlimmste) war ich war viel im Krankenhaus, hatte 41°Fieber mit Nierenprobleme, mit 22 Jahren gehen lassen. Er verunglückte mit dem LKW auf der Straße. Ich habe mich sehr oft gefragt: Warum diese Kämpfe, wenn er doch nicht bleiben durfte, aber, ich bin froh für die 22 Jahre mit ihm. Mein Sternenkind danach habe ich natürlich nicht vergessen, immer im August, da sollte es auf die Welt kommen , denke ich daran. Aber, ich wurde damals in diesem Sommer wieder schwanger und bekam eine gesunde Tochter, welche dann nicht bei uns wäre. Und so schließt sich wieder der Kreis.
    Ich wünsche Euch viel Liebe zueinander und egal welcher Kreis für Euch vorgesehen ist, er wird sich schließen, das wünsche ich Euch von ganzem Herzen.
    Ihre Ulrike.

  • #1053

    Jutta Spang (Freitag, 13 November 2009 02:33)

    Ich bin eben über WkW auf eure Seite gelangt.
    Auch ich habe 3 Kinder verloren (1 Fehlgeburt und 2 Frühgeburten, die unsere kleinen jedoch nicht überlebten). Wenn ich euer Schiksal lese, kann ich alles so gut nachvollziehen, und auch meine Erinnerungen/Traurigkeit kommen ganz schnell wieder hoch.
    Inzwischen habe ich zwei gesunde und auch inzwischen schon große Kinder (11+14), das heißt nicht die Hoffnung aufgeben!
    Ich werde fest an euch denken und für euch beten.
    Jutta

  • #1052

    Sascha (Donnerstag, 12 November 2009 16:23)

    Hallo,

    meine Tochter Pia kam am 21.07 2004 in der
    19 SSW tot zur Welt.

    Lange Zeit habe ich das ganze vollkommen
    verdrängt und konnte erst dieses Jahr
    gemeinsam mit meiner Frau öffentlich um unser
    Sternenkind trauern.

    Auch wenn es noch so schwer ist, ich kann nur
    jedem dem Rat mitgeben, um sein Sternenkind
    zu trauern, zu weinen, den Schmerz zu
    zulassen. Nehmt euch eine Auszeit, redet mit
    Freunden und Kollegen darüber.

    Liebe Grüße
    Sascha

  • #1051

    Frank und Sabine Riegel (Donnerstag, 12 November 2009 15:28)

    Hallo liebe Sternenkindeltern,

    bis zum 31. August 2009 haben wir die Bedeutung eines Sternenkindes nicht gekannt. Nun müssen wir leider auch mit dem Schicksal leben. Nach einer Fruchtwasseruntersuchung in der 18.SSW hat sich unsere Tochter, nach einer bakteriellen Entzündung, alleine auf den Weg gemacht.

    So haben wir mit großem Interesse den gestrigen Artikel in der Taunuszeitung gelesen und können dies nur unterstützen.

    Auch möchten wir unsere Enttäuschung zum Ausdruck bringen: wir wurden aus der Klinik in eine absolute Leere entlassen. Ich persönlich, zurückblickend, hätten mir gewünscht, dass es ein "Auffangnetz" gegeben hätte. Keine Informationen, dass es Internetseiten, spezielle Gottesdienste etc. gibt, in denen man vielleicht einwenig Trost und Halt findet. Mal ein Anruf vom Arzt wie es geht, oder von der Kirchengemeinde...Es gibt Menschen, denen nach einem solchen Schicksalsschlag einfach die Kraft fehlt, aktiv zu werden. Ist unsere Gesellschaft schon so herzlos und anonym geworden?

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit der Unterschriftenaktion.

    Und von ganzem Herzen noch viel mehr Glück, dass Sie bald zu den 3 Kindern im Herzen auch eins an der Hand haben.

    Alles Liebe aus Oberursel
    Frank und Sabine Riegel

  • #1050

    Tina (Donnerstag, 12 November 2009 09:20)

    Es tut mir wirklich sehr leid was euch passiert,mein herzliches Beileid. Ich hoffe ihr findet wieder etwas Lebensmut.Ich wünsche euch von Herzen alles gute, Tina

  • #1049

    Sandra Dörr (Donnerstag, 12 November 2009 07:17)

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin so unendlich schockiert über Euer Schicksal! Mir fehlen einfach die Worte!

    Ich hoffe für Euch, dass Ihr endlich mehr Glück habt und den Mut aufbringt, noch einen Versuch zu starten! Gott möge Euch die Kraft dazu geben!

    Ich werde an Euch denken und bete für Euch!

    Ganz ganz viele Liebe Grüße

    Sandra

    PS: Ihr habt 3 wunderschöne Kinder!!

  • #1048

    Luisa Neuberg (Donnerstag, 12 November 2009 05:42)

    Hallo,

    ich finde diese Seite super. Ich habe am 03. September unseren Sohn im 6.
    Monat verloren und hätte mir gewünscht, dass er einen Eintrag in unserem Familienstammbuch bekommt. Macht weiter so.

  • #1047

    Jutte Kunze (Mittwoch, 11 November 2009 09:34)

    Hallo Barbara und Mario

    Oh Mann, mir fehlen echt die Worte, es tut mir so leid. ich musste heute so sehr weinen als ich Euren Bericht in der Frankfurter Zeitung laß.

    Hoffe Ihr findet den Mut noch einen Versuch zu starten und für Eure unendliche Tapferkeit (zumindest nach aussen hin) belohnt zu werden.

    Unser kleiner Sohn wurde in der 20.SSW geboren, ein kompletter kleiner Mensch eben, auch er durfte nicht leben und durfte in unserer Gemeinde nicht bestattet werden....

    Ganz liebe Grüsse an Euch beiden, Jutta Kunze

  • #1046

    Gilda (Mittwoch, 11 November 2009 09:13)

    Liebe Eltern Martin,
    ich sitze hier vor der Tageszeitung und heule mir die Augen aus dem Kopf. Am 11.September 1997 habe ich nach 30stündigem Kampf meinen toten Sohn Linus geboren.

    Er war „zu klein und zu leicht“ und wurde mit amputierten Beinen und entfernten Gallenblasen verbrannt.

    Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits einen Sohn und habe ein knappes Jahr später meinen dritten Sohn gesund geboren. Er ist heute 11 Jahre alt.

    Niemals, niemals werde ich Linus vergessen. Jedes Jahr am 11. September und in der Zeit vorher geht es mir schlecht.

    Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen mein Mitgefühl aussprechen und Ihnen sagen, dass ich mit Ihnen fühle. Sie werden niemals wieder so leben wie „vorher“ und bei dem kleinsten Anlass, so wie ich heute morgen beim Lesen der Zeitung die geballte Ladung Schmerz und Trauer empfinden. Aber, aber, die Zeit ist wirklich gnädig. Man schafft es, mit den Jahren das Entsetzen über das Verhalten der Mitmenschen und die furchtbare Trauer zu verdrängen. Der Alltag holt einen ein und man führt wieder ein „normales“ Leben.

    Ich wünschen Ihnen aufrichtig, dass es bei Ihnen mit der Zeit auch leichter wird. In Gedanken werde ich noch lange bei Ihnen sein. Und bei meinem totgeborenem Sohn.

  • #1045

    Helga Bickel (Mittwoch, 11 November 2009 08:42)

    Ich habe mein ertes Enkelkind verloren.
    Es starb Ende des 6. Monats im Bauch meiner Tochter. Keiner konnte uns sagen warum; dann hat sie unter Schmerzen das Kind geboren. Auch dieses Kind hätte nur anonym bestattet werden können. Wir haben es aber im Familiengrab beigesetzt und haben einen Platz zum Trauern.

  • #1044

    Marina Korkmann (Dienstag, 10 November 2009 12:23)

    Ich finde es sehr gut, dass ihr nicht schweigt, nein, dass ihr darüber sprecht, schreibt und die Petition ins leben gerufen habt. Ich habe mein Kind in der16 SSW verloren. Es hat auch seinen Namen und es ist real. Nicht nur wenn das Kind lebendgeboren wird, gibt es "es". Nein, egal wie weit das Kind "entwickelt" ist, es ist von Beginn an ein Lebewesen! Ein Kind, unsere Kinder, mein Kind!!! Das kann man nie vergessen, natürlich vergeht mit der Zeit der Schmerz, aber es wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herz haben!

  • #1043

    Kathleen (Dienstag, 10 November 2009 12:14)

    Ich finde es echt toll das Ihr diese Aktion ins Leben grufen habt. Hoffe sehr das, daß Gesetz geändert wird, mußte meine kleine Tochter auch in der 24. Woche zu den Sternen lassen. Abschied durfte ich im Krankenhaus von ihr nehmen, jedoch bekam sie kein eigenes Grab und wurde so 4 Monate später mit 4 anderen Kindern Sammelbestattet. Wenn wir die Wahl gehabt hätten, hätte sie ihr eigenes Grab bekommen. So wurde sie verbrannt (was wir auch nie zugelassen hätten) und ca 35 km von unserem Wohnort beerdigt worden (was für uns bedeutet, dass wir sie nicht jederzeit besuchen und bei ihr trauern können)
    Grüße
    Kathleen

  • #1042

    kirstin (Dienstag, 10 November 2009 09:51)

    Ich wusste nicht, dass es so viele Menschen gibt, die das Gefühl, dass ich schon so viele Jahre mit mir trage, kennen. Paul hatte gerade 500g, aber ich durfte ihn weder in den Arm nehmen, noch mich verabschieden...

  • #1041

    Ingo (Montag, 09 November 2009 14:33)

    Hallo, ich hatte Euch spontan meine Gedanken geschrieben und bin eigentlich erst durch das Lesen der einzelnen Beiträge darauf aufmerksam geworden, dass das Überleben nach der Geburt nicht selbstverständlich ist. Natürlich habe ich gewußt, dass es viele Leidtragende gibt; aber wenn man diese "verhältnismäßig kleine Gruppe" dann eng beieinander liest - und manchmal mehrfach - dann stimmt es mich auch traurig, dass "Mann" sich zu wenig Gedanken über die Schicksale derartiger Familien macht - und wenn dann noch Bürokratismus dazukommt, dann wird alles noch viel schlimmer.
    Ich mag es auch nicht lesen, wenn der Tatbestand, was mit Kindern unter 500 g passiert, in herben Worten fixiert wird, aber es ist die Tatsache und davor darf man angesichts der Handhabung durch die Kliniken, Behörden und anderen Institutionen nicht die Augen verschließen.
    Euer und die anderen Schicksale gehen mir sehr nahe; wenn ich Euch (wir Euch) helfen kann (können), dann meldet Euch.
    Ich wurde durch Euren Beitrag in "Wer kennt wen" aufmerksam !
    Alles Gute für Euch und Eure Familie !
    Ganz liebe Grüße, Ingo

  • #1040

    Ingo (Montag, 09 November 2009 14:04)

    Hallo,
    ich hoffe, dass Euch die vielen Mails helfen werden, noch "ein paar" Unterschriften zu bekommen - meine Empfehlung lautete, den Link weiterzugeben.
    LEIDER konnte ich weder den Radiosender "empfangen" noch die Einstellung davor laden ... !
    Liebe Grüße aus dem Norden,
    Ingo

  • #1039

    Nicole (Montag, 09 November 2009 08:25)

    Hallo Ihr Lieben,
    ich wünsche euch alle Kraft dieser Welt um diese Schicksalsschläge zu verkraften. ich denke das ihr da oben 3 wundervolle Schutzengel habt die auf euch aufpassen.

    Ich trauere mit euch und hoffe das wieder bessere Zeiten für euch kommen werden.

    LG Nicole

  • #1038

    Angelique (Montag, 09 November 2009 08:21)

    ich finde es sehr gut das Sie sowas hier machen. Ich bin selbst Mutter und hätte es probleme gegeben wäre ich auch froh wenn menschen sich dafür einsetzen..kurz gesagt ich finde es richtig gut =) Liebe grüsse angi

  • #1037

    Ingo R. Lerch (Montag, 09 November 2009 07:33)

    Hallo, liebe Betroffenen, es geschehen im Leben immer Ereignisse, die wir als Menschen nicht zuordnen wollen oder als "Sehende, Hörende, Fühlende" nicht zuordnen können - das möchte ich einmal so im Raume stehen lassen.
    Der Begriff "Sternenkinder" hat es mich auf Eure Internetseite verschlagen lassen: Sternenkinder waren bislang für diejenigen Kinder, die zu einem bestimmten Zeitpunkt GEBOREN werden; so gibt es zum Beispiel auch Kristallkinder.
    Daher war ich zuerst betroffen, dass "Sternenkinder" verstorben sein sollen, bis ich begriff, dass es sich nach ihrem Verständnis um Kinder handelt, die bis unmittelbar nach der Geburt verstorben sind.
    Ich fühle in dem Bewußtsein mit Ihnen, dass ich weiß, das diese Kinder auf einer anderen Ebene weiterleben und zurückkommen werden - wenn Sie so wollen zwischen dem 12. und 21. Dezember 2012 - so wie es der Maya-Kalender vorhersagt - aber das genaue Gegenteil ist, was im Moment im Kino anläuft - es wird keine Katastrophe geben - die Welt wird sich nur verändern !
    Gott wird Sie und Ihre Mitstreiter schützen, Jesus wird Sie an der Hand führen und die Boten Gottes, z.B. Ihre Schutzengel, werden Sie behüten - bei Tag und bei Nacht.
    Auch wenn Trauer und Bestürtzung über den "unerfüllten" Nachwuchs Sie zu dieser Aktion veranlaßt haben - seien Sie einfach gewiß, dass Ihre Kinder noch nicht reif genug gewesen sind - für diese Welt, diese Gesellschaft - Ihre Gebete und Wünsche werden erhört werden !
    GOTT SEGNE SIE und Ihre Aktion !

  • #1036

    Tanja Yildirim (Sonntag, 08 November 2009 10:30)

    Hallo Ihr beiden,

    ich bin zutiefst geschockt, dass Euch das Schicksal so hart und dann noch 3x getroffen hat. DAS hat niemand verdient...

    ich fühle mit Euch...Das Schicksal ist wirklich ungerecht, es gibt so viele Frauen, die wollen Ihre Kinder einfach nicht und werfen sie regelrecht weg oder misshandeln sie.
    Wir kämpfen darum und unsere Kinder dürfen einfach nicht leben...

    Mein Kleines hat sich in der 17.SSW verabschiedet..
    habe mich nun auch im Sternenkinderhimmel eingetragen und habe auch schon Unterschrieben.

    Dass Ihr die Bilder Eurer Sternenkinder geschützt habt, finde ich sehr gut, man ist ja heutzutage nirgendwo sicher.

    Viele liebe Grüsse aus Hemer
    Tanja Yildirim

  • #1035

    musa (Samstag, 07 November 2009 17:24)

    es passieren im leben immer wieder sachen wo wir keinen einfluss darauf haben. Wir haben vor 2 wochen einen unserer jungs verloren und waren am boden zerstört und ganz traurig. das schlimme war das das tote baby im bauch bleiben muss und erst mit der geburt des anderen kindes zur welt kommen soll. das andere baby ist jetzt in der 25+5 woche und wir hoffen das es gesund zur welt kommt denn es wäre ein super troost für uns. Ich wünsche allen von euch das beste und hoffe das eure baybys gesund zur welt kommen und für immer gesund bleiben das ist das wichtigste gruß aus Mülheim an der Ruhr

  • #1034

    silke timmermans (Freitag, 06 November 2009 14:57)

    ich muss sagen das ich durch zufall sprich unterschriften aktion hier her gefunden hab und ich bin so traurig und doch ist es schön was hier für kleine engel getan wird. ich selbst gott sei dank habe einen sohn er wird am 29.11 ein jahr und als ich hier das alles gelesen habe musste ich sofort an ihn denken. es ist wircklich schlimm welches schicksal ihr durchmachen musstet.. ich hoffe von ganzen herzen der spruch zeit heilt alle wunden tritt in kraft... ich würde euch so gerne helfen.. ich werde an euch denken und hoffen und beten das euch das leben doch noch glück bringt lg silke t.

  • #1033

    Mel (Donnerstag, 05 November 2009 06:21)

    Hallo Barbara, Mario!!!

    Ich kann mir gut vorstellen wie es euch geht.
    Meine Schwester hat das selbe durch gemacht.
    Die kleine Maus ist mit 500g auf die Welt
    gekommen.
    Die kleine hatte dann 11Monaten im Krankenhaus gelegen und dann ist sie gestorben.
    Die Lunge ist zusammen gefallen.
    Durch einen Grippenvierus.

    Lg Mel

  • #1032

    Kerstin (Donnerstag, 05 November 2009 06:08)

    Hallo
    euer Schicksal hat mich sehr getroffen !!
    Ich selbst habe letztes Jahr unser Kind in der 11 Schwangerschaftswoche verloren und so ein Schicksal kann man niemals vergessen und ich denke sehr sehr oft an unser kleines Sternenkind besonders abends wenn man abends in den Himmel schaut und die Sternen schaut!!

    Euer Schicksal hat mich echt zu Tränen gerührt und man findet auch keine Worte dafür !!!!
    Und man kann es auch nicht verstehen WARUM der liebe Gott so entscheidet !!!
    Ich ziehe den Hut vor euch für das ihr die Stärke habt und euch mit so einem großen Einsatz dafür kämpft das egal wieviel so kleiner Mensch wiegt das er exsistiert hat und ein Recht darauf hat in Würde beigesetzt zu werden und auch urkundlich existiert!!!!

    Ich wünsche Ihnen und ihrer Familie in der Zukunft alles erdenklich Gute, Kerstin

  • #1031

    Nina (Donnerstag, 05 November 2009 01:41)

    Hallo!

    Als ich die Geschichte von ihnen und ihren Kindern gelesen habe musste ich weinen und auch jetzt während ich ihnen schreibe muss ich wieder weinen. Ich bin zwar erst 19 und habe selbst keine Kinder und kann es deshalb wahrscheinlich nicht so nachvollziehen wie eine Mutter oder ein Vater. Aber es tut mir so unendlich Leid das ihnen so etwas passiert ist. Das hat niemand verdient.Ich hoffe und glaube daran, dass sie irgendwann mit einem gesunden Kind gesegnet werden, weil sie es einfach verdient haben und wünsche ihnen viel Kraft.

    Ganz ganz liebe Grüße

  • #1030

    Tine (Mittwoch, 04 November 2009 12:30)

    Liebee Eheleute Martin
    warum,weshalb und vor allem wie ich gestern zu eurer Sternenkinderhomepage gekommen bin kann ich jetzt gar nicht mehr sagen......
    Es sollte wohl so sein......

    Ich habe natürlich sofort unterschrieben und heute habe ich ganz ganz vielen Leuten von euch und euren Weg erzählt............
    Ich hoffe auf viele neue Unterschriften!!!!

    Eure Lebensfreude trotz der Schicksalsschläge die ihr erleiden musstet ist einfach
    bewundernswert.....................
    Viel Viel Erfolg

    LG Tine

  • #1029

    Alexandra (Mittwoch, 04 November 2009 12:04)

    Manchmal wenn ich so mit meiner Kleinen schimpfe, und ich dann so etwas lese wie es euch erging, bin ich dankbar für meine Motte.

    Ich wünsche euch allen viel viel Kraft und mut.

  • #1028

    Jasmin (Mittwoch, 04 November 2009 06:10)

    Liebe Barbara, lieber Mario!

    ihr habt mein tiefstes Mitleid und zugleich meine größte Anerkennung.
    Zwei Menschen die sich einander in so harten Zeiten so unterstützen sind für mich wahre Vorbilder...Das zeigt mir, dass, egal wie groß die Steine sind, die das Leben einen in den Weg legt, es immer eine Chance gibt sie zu überwinden - vorallem zu zweit!
    Ich wünsche mir so sehr für euch, dass euch in Zukunft viiieeel Glück und Gutes wiederfährt und dass ihr immer so zu einander haltet! Ihr zwei seid für mich wirklich ein Vorbild!
    Bleibt so wie ihr seid und gebt niemals auf!
    Mit den besten Grüßen aus Österreich :) eure Jasmin

  • #1027

    Barbara (Dienstag, 03 November 2009 07:36)

    Von Milliarden Sternen
    bin ich ein Sternlein bloß,
    ich leuchte nicht besonders,
    bin nicht besonders groß -
    und bin doch gar so glücklich
    und leuchte froh und still.
    Für andere ein Lichtlein sein
    ist alles, was ich will.

    (Ida Bohatta)

    Liebe Familie Martin,
    es ist sehr bewegend und ergreifend Ihre Geschichte und die Ihrer Kinder zu lesen. Es macht mich sehr gerührt. Und Mitgefühl ist nur sehr schwer in Worte zu fassen...
    Wir haben eines unserer Zwillings-Mädchen während der Schwangerschaft verloren und der Verlust sitzt ganz ganz tief! Das kleine Gedicht von Ida Bohatta verbindte mich immer mit unserer kleinen Marie im Himmel.
    Ganz liebe Grüße und ganz viel Kraft und Zuversicht in der Zukunft *Barbara