Warum????
Warum? - Diese Frage stellen wir uns immer wieder...
Doch zunächst einmal soll beantwortet werden, WARUM es diese Seite gibt.
Diese Seite ist einer Familie gewidmet - der fünfköpfigen Familie meines Bruders Mario (Martin). Allerdings sind sie nur im Herzen zu fünft, denn Mario und seine Frau Babara sind von außen betrachtet "nur" zu zweit. Sie verloren im November 2007 ihren ersten Sohn Joseph-Lennard und im Herbst 2008 auch noch ihre Zwillinge Penelope-Wolke und Tamino-Federico jeweils im 7. Monat. Diese Seite habe ich nun zum 1. Geburtstag von Joseph-Lennard eröffnet, um die Kinder außerhalb unseres Herzens sichtbar zu machen.
Für uns alle war das letzte Jahr so unendlich schwer und keiner von uns kann es fassen, dass nun keine 3 Kinder, keine 3 Patenkinder und keine 3 Enkelkinder bei uns sind.
Wir haben uns so auf sie gefreut, DARUM sollen sie nie vergessen werden und DARUM gibt es diese Seite.
In ewiger, erinnernder Liebe
die Patentante
News und Bitte aus aktuellem Anlass!
Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher der Seite und auch über die anteilnehmenden Mails, die uns erreichen. Das tut gut.
Diese Seite existiert - wie oben beschrieben - um den 3 Engeln einen Platz zu geben und auch darum, dass wir unsere Geschichte teilen können.
Aber auch: um etwas zu bewegen! Die vielen Kommentare und Nachrichten, die wir erhalten, zeigen wie wichtig und aktuell dieses Thema ist. Viele Eltern müssen eine ähnliche Situation wie wir durchmachen und viele haben nicht den Mut, die Kraft, die (Hintergrund-)Informationen um laut darüber zu sprechen. Aber es ist wichtig!
Also lasst uns auch etwas bewegen!!!! Unterstützt unsere Unterschriftenaktion und damit viele betroffene Sterneneltern. Warum, wieso, weshalb erfahren Sie unter dem nächsten Navigationspunkt "Unterschriftenaktion".
Vielen lieben Dank!
Mario und Barbara Martin, Weihbischof Dr. Thomas Löhr und Pfarrer Joachim Metzner CO
Die Würde des menschlichen Lebens von Beginn an
Trauerndes Elternpaar begegnet dem Limburger Weihbischof Dr. Thomas Löhr
Der würdige Umgang mit tot- und fehlgeborenen Kindern stand im Mittelpunkt eines Gesprächs, das Barbara und Mario Martin am 4. Januar mit Weihbischof Dr. Thomas Löhr in Limburg führten.
Das junge Ehepaar aus Niederbrechen hat innerhalb eines Jahres drei Kinder verloren: Joseph-Lennard sowie ihre Zwillinge Tamino Federico und Penelope Wolke. Mit Weihbischof Dr. Thomas Löhr als Leiter des Dezernats Pastorale Dienste und mit Pfarrer Joachim Metzner CO vom diözesanen Zentrum für Trauerseelsorge in Frankfurt sprachen die Eltern über ihre Trauer und ihr andauerndes Bemühen um eine juristische Anerkennung der toten Kinder. Mit einer Petition, für die sie Unterschriften sammeln und die am 27. Januar endet, wollen sie erreichen, dass das deutsche Recht auch jene Kinder, die während oder noch vor der Geburt sterben, juristisch als Personen anerkennt. Nach derzeit gültiger Rechtslage wird Kindern mit einem Gewicht von weniger als 500g dieser Status verwehrt. Als hätten sie nie existiert, geschieht folglich kein Eintrag im Personenstandsregister, und ein Recht auf Bestattung wird ebenfalls nicht gewährt. Nur unter großen Mühen haben es Barbara und
Mario Martin erreicht, dass ihre drei Kinder schließlich im Grab der Großeltern beigesetzt werden konnten.
Weihbischof Löhr und Pfarrer Metzner bestärkten die Eltern mit dem Hinweis darauf, dass die Kirche unmissverständlich die Würde und den Schutz menschlichen Lebens vom Moment der Zeugung an betone. Aus dieser Sicht sei nicht nachvollziehbar, Existenz und Würde eines Menschen von einem Mindestgewicht abhängig zu machen.
Schnell wurde klar, dass es nicht nur um juristische Klärungen geht, sondern um die generelle Frage, welche Würde menschlichem Leben am Anfang und am Ende des Lebens entgegengebracht wird. Die Aufgabe der kirchlichen Pastoral bestehe darin, Anwalt für Trauernde zu sein und durch entsprechende Bewusstseinsbildung die Gesellschaft zu sensibilisieren. Eine privat von Familie Martin organisierte Fotoausstellung im letzten Herbst war ein Schritt in diese Richtung.
Die Teilnehmer waren sich einig, das intensive Gespräch fortzusetzen. Es geht darum zu klären, in welcher konkreten Weise die vorgebrachten Anliegen von Seiten der Kirche thematisiert werden können und welche Vernetzungen mit Einrichtungen und Initiativen sich hierfür anbieten.
Joachim Metzner
Alleine den Weg gehen -
im Herzen begleiten uns unsere
3 Engel

